Rotkehlchen mit einem Wurm im Schnabel stehend auf einem Stein.

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Bundesgartenschau Heilbronn 2019 eröffnet „Schaufenster Baukultur" in Koblenz

Als Forum für Architektur und Städtebau ist das „Schaufenster Baukultur" eine neue Plattform für aktuelle Entwicklungen in und um Koblenz oder mit thematischem Bezug zu Koblenz. Auf der Festung Ehrenbreitstein werden dazu Vorträge, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen angeboten. Zur Eröffnung des Schaufensters Baukultur ist die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 mit einer Ausstellung zu Gast, die den Fokus auf die Stadtausstellung innerhalb der BUGA Heilbronn 2019 legt. Als Teil der BUGA ist sie der Grundstein für das spätere Stadtquartier Neckarbogen, wo bis zu 3500 Menschen wohnen und 1000 ihren Arbeitsplatz haben werden. Bereits zur BUGA sind 22 kompakt gebaute Häuser fertig und bis zu 800 Menschen werden innerhalb des BUGA-Geländes wohnen. Hanspeter Faas, der vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 Chef der BUGA Koblenz 2011 war, stellte die BUGA Heilbronn anlässlich der Eröffnung der Ausstellung in der langen Linie auf der Festung vor. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 20. August und ist täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr.

 
Vortrag im Foyer der Burg Ehrenbreitstein
 
Bild der Ausstellung (Tafeln)
 

Freier Eintritt für Kinder unter 15 Jahre auf der BUGA – Karte für junge Erwachsene kostet 8 Euro – Tageskarte für Erwachsene 23 Euro Dauerkarte kostet 110 Euro im Vorverkauf

In 756 Tagen, am 17. April 2019, öffnet die Bundesgartenschau Heilbronn 2019. Damit beginnt ein 173 Tage langes Sommerfest, zu dem ein Millionenpublikum erwartet wird. Heilbronn wirbt mit der Bundesgartenschau sympathisch, weltoffen und modern für sich und die Region – und das bundesweit.
Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 wird anders sein als alle vorherigen. Über das Programm einer klassischen Gartenausstellung mit viel Natur und Blumen, einem breiten Informationsangebot und einem vielseitigen Veranstaltungspro-gramm hinaus zeigt sie eine spannende Stadtausstellung mit einer modellhaften Bebauung von 22 Gebäuden mitten auf dem BUGA-Gelände. Die Bundesgarten-schau Heilbronn 2019 bietet mit der Stadtausstellung 50 Prozent mehr BUGA.

Bei der Gestaltung der Eintrittspreise hat die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH ein besonderes Augenmerk auf Familienfreundlichkeit gelegt. Kinder unter 15 Jahren haben erstmals bei einer Bundesgartenschau freien Eintritt. „Heilbronn hat sich bundesweit einen Namen als familienfreundliche Stadt gemacht, so wollen wir uns auch unseren Bundesgartenschaubesuchern präsentieren", sagte Ober-bürgermeister Harry Mergel. Familienfreundlichkeit ist aber auch eng verbunden mit den gesamtstädtischen Bildungszielen, die unter anderem die Wissensstadt Heilbronn wie auch die Bundesgartenschau verfolgen, beispielsweise mit dem Bunten Klassenzimmer, der MS experimenta oder dem Ort des Wissens der Hoch-schulen.

Erwachsene können einen BUGA-Tag in der Natur mit vielerlei Inspirationen für je 23 Euro erleben. Für Familien ist die Rechnung mit dem kostenlosen Eintritt für Kinder einfach: Ein Erwachsener bezahlt für sich und seine Kinder, Enkel oder deren Freunde lediglich den Tageskartenpreis. Bei zwei Erwachsenen fällt der Tageskartenpreis zweimal an. „Wir haben uns bewusst für diese Preisgestaltung und gegen eine Familienkarte entschieden, weil eine Familie heute nicht automatisch aus Vater, Mutter, Kindern besteht. Wir wollen es Erwachsenen mit Kindern aber so einfach wie möglich machen, ihren Eintrittspreis zu errechnen", sagt Hanspeter Faas.

Mit der Tarifgruppe „junge Erwachsene" geht die BUGA Heilbronn 2019 ebenfalls neue Wege und setzt ein weiteres Signal, um junge Besucher willkommen zu heißen. Wer zwischen 15 und 25 Jahre alt ist, zahlt für eine Tageskarte acht Euro. „Unser Ausstellungskonzept und unsere Veranstaltungen haben für junge Leute Vieles zu bieten", ergänzt Faas. „Mit diesem Ticket wollen wir es ihnen leicht ma-chen, das Angebot kennenzulernen und zu nutzen."

Im Klassenverbund können Schulklassen (inklusive zwei Begleitpersonen) und Kindergartengruppen (inklusive vier Begleitpersonen) für pauschal 15 Euro einen Tag lang lernen und spielen auf der BUGA. Gruppen (ab zwölf Personen) steht das Bundesgartenschaugelände für 20 Euro je Person einen Tag lang offen. Senioren ab 67 Jahren erhalten eine Tageskarte zum Preis von 21 Euro.

Die Altersgrenze von 15 Jahren für Kinder orientiert sich an der Altersgrenze, welche bei der DB Regio AG gilt. Mit ihr sowie weiteren Nahverkehrsanbietern führt die Bundesgar-tenschau Heilbronn 2019 GmbH Gespräche, um Kombitickets anbieten zu können.

Dauerkarten im Vorverkauf
Dauerkarten sind ein lohnendes Angebot für Besucher vor allem aus der näheren Umgebung. Mit einer Dauerkarte können sie die BUGA Heilbronn besuchen so oft sie wollen. Sie können den Wechsel der Vegetation im Freien durchgehend miterleben und sich bei zwei Dutzend inspirierenden Blumenschauen in der ABX-Halle anschauen, was Floristen aus Blüten und anderen Materialien zaubern können. Tausende Veranstaltungen werden 173 Tage Bundesgartenschau begleiten, auch der Besuch dieser von der BUGA angebotenen Musik- und Tanzaufführungen sowie vieler anderer Inszenierungen sind inbegriffen. Viele von ihnen finden am Abend statt.

Wer sich im Vorverkauf eine Dauerkarte sichert, kann die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 für 110 Euro erleben. Vom 17. April 2019 an kostet sie 125 Euro.

Senioren erhalten sie zum Preis von 115 Euro (Vorverkauf 100 Euro), junge Er-wachsene für 60 Euro (Vorverkauf 50 Euro). Bei etwa fünf Besuchen hat sich eine Dauerkarte bereits gelohnt.

Der Vorverkauf der Dauerkarten beginnt am 17. April 2018, genau ein Jahr vor Eröffnung der BUGA, und endet mit dem Tag vor der Eröffnung der BUGA, am 16. April 2019. Vorverkaufsstellen wird es in der Stadt und der Region geben, auch online werden die Karten zu kaufen sein.
Der Verkauf der Tagestickets beginnt im Herbst 2018.

Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH deckt mit den Einnahmen aus den Eintrittspreisen einen wesentlichen Teil der Kosten für ihre Durchführung.

Luftbild BUGA-Gelände: ©Heilbronner Stimme

 
 
 
Kirschbl++te Nahaufnahme
 
Kirschbluete auf der BUGA
 

 

Eine zarte Schneeschicht überdeckt Wege und Wall, die Grundrisse der Seen verschwinden im weißen Traum. Stolz ragen die Pappeln im Inzwischenland und die dicken Holzpfosten der Weinpergolen in den kalten Winterhimmel. Der Boden ist gefroren, deshalb können die Bauarbeiten derzeit nicht weitergeführt werden. Nur an wenigen Stellen, zum Beispiel an der Spiel- und Kletterwand im Seepark oder am Holzsteg am Neckarufer im Neckarhabitat kann weitergearbeitet werden. Und auch auf den drei Baufeldern der Stadtausstellung wird an den Gebäuden weitergebaut. 

Berthold Stückle, verantwortlich für Projektmanagement und Betrieb bei der Bundesgartenschau Heilbronn 2019, nimmt die Einschränkung gelassen. „Wir sind gut im Zeitplan und können sie ohne weiteres verkraften. Kalte Temperaturen, Schnee und Eis gehören schließlich zum Winter dazu".

Sobald es wieder milder wird, geht es nahtlos weiter. Am Neckaruferpark und an den beiden neu angelegten Seen, Stadtsee und Freizeitsee, wird weitergebaut. Im nördlichen Bereich des Geländes, im Neckarhabitat beim Zukunftspark Wohlgelegen, wird dann gepflanzt, gesät und Wege werden gebaut.

 
Schnee

 

Neue Bäume für die Bundesgartenschau
November 2016

Fast 1000 Bäume pflanzt die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 auf ihrem Gelände neu.
Im Seepark mit Lärmschutzwall entlang der Hafenstraße haben sich die ersten großen Kiefern, Eichen und Zierkirschen bereits gut akklimatisiert. Nun ist der Hafenplatz ganz im Norden des Geländes dran. Dort werden in diesem Herbst Eichen, Apfel, Erlen und Weiden gepflanzt.

Derweil sind die Holzplanken für den 600 Meter langen Steg durchs Neckarhabitat am Ufer entlang verlegt, der den Hafenplatz mit dem Kerngelände verbindet.

Auch in der Stadtausstellung Neckarbogen geht es voran. Die Hochbauten wachsen aus dem Boden und die ersten Stockwerke sind bereits fertig.

Ufer und Grund von Stadt- und Freizeitsee sind vorbereitet, damit sie im nächsten Jahr geflutet werden können. Solange es die Temperaturen zulassen, wird an der Kletterwand im Seepark weiter mit Spritzbeton versehen, auf den im Frühjahr eine weitere Schicht folgt, auf der dann die Klettergriffe montiert werden.

 

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