Ein Blick von oben auf die zukünftige ABX-Halle. Vor der ABX-Halle befindet sich das Inzwischenland mit 1700 Pappeln.

Konzept

 
 
 

Die Gartenschau-Highlights

Wasser und Landschaften am Wasser prägen das ehemalige Hafen- und Industriegebiet und künftige Gartenschau-Gelände mitten in Heilbronn.

Neckarufer Wohlgelegen
Im Norden des Bundesgartenschaugeländes im Zukunftspark Wohlgelegen erstreckt sich am Neckarufer ein auenartiger und ruhiger Natur-Erlebnisraum. Die an Lebewesen reiche Fauna und Flora in dem kleinteiligen Mosaik vielfältiger Lebensräume lässt sich über eine uferbegleitende Steganlage beobachten. Einzelne eigens dafür geschaffene Orte laden zwischendrin zum Innehalten ein. Moderne Gewerbebauten am Rande der grünen Neckarachse kontrastieren die stille Natur.

Neckaruferpark
Die Uferlandschaft des Neckaruferparks geht direkt über in den Neckarbogen, den künftigen Heilbronner Stadtteil. Dessen urbane Architektur prägt den Neckaruferpark und ist die Kulisse für das Flussufer. Terrassierte Rasenflächen mit hohen Baumsolitären und eine großzügige Uferpromenade ermöglichen den BUGA-Gästen einen direkten Zugang zum Fluss, der bislang an dieser Stelle kaum zugänglich war. Aufenthaltsorte zum Spielen und Genießen laden die BUGA-Besucher dazu ein, den Neckar neu zu erleben. Und damit den Fluss, der als eine wichtige Lebensadern Baden-Württembergs eine wichtige wirtschaftlich Rolle gespielt hat und spielt.

Wilhelmskanal und Kraneninsel
Einmalig ist der 1821 eröffnete und unter Denkmalschutz Winterhafen 1890stehende Wilhelmskanal mit seinen alten Bäumen und historischen Kaianlagen. Stimmungsvoll sind sein Altbaumbestand, der Bootshafen und der Fluss mit dem Schiffskran von 1845. Sie sind sorgsam inszeniert und sie sind die Blickpunkte in dem neuen landschaftlichen Garten auf der Kraneninsel. Blühende Staudenfelder umspielen den architektonischen Kristall der Insel – den Erweiterungsbau der experimenta, den die international renommierten Architekten Sauerbruch Hutton - Architects, Berlin für das Science Center in Heilbronn entworfen haben.

Parkskulptur und Kletterwand
Entlang der Industrieanlagen am Kanalhafen erstreckt sich eine außergewöhnliche Parkskulptur mit geneigten Wiesenschollen, die spannende Blicke über die Stadt in die Landschaft ermöglicht und deren künstlich entstandener Felsenlandschaft als Zentrum des Hafenwalls zum Klettern einlädt.

Karlssee und Floßhafen
Zwei Seen, deren Form eine Reminiszenz an den ehemaligen Carls- und Floßhafen sind, prägen die neue Stadt-Landschaft. Der schilfgesäumte Karlssee ist bestimmt von Sonnenterrassen, Sandstrand und einer Wassertreppe. Der kulturlandschaftliche Mittelpunkt der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 und des neuen Stadtteils Neckarbogen verkörpert der urbane Floßhafen mit seinem Wasserspiel und seiner baumbestandenen Insel. Während der BUGA Heilbronn 2019 werden farbenprächtige Wasserinszenierungen die Heilbronner und die Gartenschau-Genießer mit ungewöhnlichen Wasserschauspielen verwöhnen.

Und natürlich ist die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 noch viel mehr:
Blumenfans und Gartenfreunde finden vielfältige Anregungen und Informationen rund um das Grün für das eigene Haus, den Balkon und den Garten. Wechselnde Blumenschauen in der ABX-Halle, darunter Rosenausstellungen und Hortensien-Präsentationen zeigen, welche hohe Qualität Gärtner in Deutschland erzielen. Wissensvermittlung rund ums Grün sind wichtige Angebote jeder Bundesgartenschau. Bereits heute ermöglicht es der interkulturelle Garten Heilbronner Gartenfans aus unterschiedlichen Ländern sich untereinander auszutauschen und gemeinsam zu pflanzen, zu kultivieren und zu ernten.
In das Konzept der Gartenausstellung integriert sind die Orte für die Kultur- und Sportveranstaltungen auf der Bundesgartenschau.

 

Gartenschauen verwandeln Städte und Regionen

 

Gartenschauen als Erfolgsmodelle
Bundesgartenschauen und Erfolg, geht das zusammen? Ja: BUGAs haben dies in ihrer heute fast sieben Jahrzehnte umfassenden Geschichte immer wieder bewiesen. Die sechsmonatigen Gartenfeste finden seit 1951 alle zwei Jahre statt. Von Anfang an präsentierten sich Bundesgartenschauen als Erfolgsmodell und bereits die erste BUGA in Hannover 1951 zeigte mehr als Blumen, Bäume und Rasen. Sie war ein gelungenes Beispiel für moderne Gartenkunst in der jungen Bundesrepublik Deutschland. Mit ihrer Farbenpracht und ihrer Lebendigkeit von Pflanzen und Natur machte sie den Menschen nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wieder Mut zum Neuanfang und stillte das Begehren nach einer schönen Umgebung und einem heilen Flecken Erde.

Gartenschauen heute
Heute sind Bundesgartenschauen Großprojekte mit starken städtebaulichen, ökologischen und wirtschaftlichen Effekten. So fördern Bundesgartenschauen die Entwicklung von Industriebrachen und industriellen Folgelandschaften, erhalten Gartendenkmalpflege, stellen die Renaturierung von Landschaften und den Naturschutz in den Mittelpunkt und tragen zur Entwicklung des regionalen Tourismus und der regionalen Kooperationen verschiedener Institutionen, Verbände und Vereine bei. Sie verstärken das Stadtmarketing und das Wir-Gefühl der Menschen in einer Bundesgartenschau-Stadt und in deren Region.

Nachdrücklich zeigen ehemalige Bundesgartenschauen, beispielsweise Planten un Blomen in Hamburg, der Münchner Westpark oder das Grüne U in Stuttgart, welche Bedeutung diese Infrastrukturprojekte bis heute für die einstigen Gartenschau-Städte haben. Die BUGA-Parks werden von Millionen Besuchern als grüne Oasen und als wertvolle Freizeit- und Erholungsorte geschätzt und genutzt.

Gartenschauen kulturell
Kunst und Kultur gehörten bei einer Bundesgartenschau von Anfang an zusammen. Bereits auf der ersten Gartenschau in Hannover waren zeitgenössische Skulpturen namhafter Künstler eine Attraktion. Als kulturelles Begleitprogramm zur Bundesgartenschau 1955 initiierte der Kasseler Maler und Akademieprofessor Arnold Bode eine Retrospektive von Werken der klassischen Moderne, die während des Nationalsozialismus als entartete Kunst galten. Der unerwartete Ausstellungserfolg war der Impulsgeber für die Wiederholung der documenta, der heute weltgrößten Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

 
 
Blick auf das Fruchtschuppenareal 1944. Zu sehen sind die Industriegleise und der alte Winterhafen
 

Eine Stadt im Aufbruch

 

Das Morgen im Heute
‚Aufbruch Heilbronn' heißt es derzeit trefflich in der Neckarmetropole. Das Zentrum im Norden Baden-Württembergs investiert so ambitioniert wie kaum eine vergleichbare Großstadt in das Morgen und die nächste Generation. Schritt für Schritt vollzieht sich ihr Wandel zur zukunftsfähigen Stadt, zur Wissensstadt und zur grünen Stadt am Fluss.

Wohnen und Arbeiten in der Zukunft
Immer mehr Menschen wollen in Städten leben. Immer mehr verändert die Digitalisierung die Gesellschaft, sind Bildung, Wissen, Forschung und Entwicklung entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg für jeden Einzelnen und für Städte, Regionen und das Land. Heilbronn stellt sich diesen aktuellen Fragen bewusst. Auch in der Städte- und der Grünplanung.

Moderne innenstadtnahe Wohn- und Arbeitsquartiere wie der Neckarbogen und der Zukunftspark Wohlgelegen werden auf der großen Neckarinsel neu in das Stadtgefüge und das Bewusstsein der Menschen integriert. Ihre besondere Lage am Fluss und die Einbettung in neue attraktive Parklandschaften bieten herausragende Wohn-¬ und Arbeitsstandorte mit einzigartigen Erlebnis-¬ und Freizeitqualitäten. Welche Innovationskraft Heilbronn und die Region haben, zeigt sich in Süddeutschlands einzigartigem Technologiepark, wo junge Unternehmen und Forschungsinstitute auf Zukunftstechnologien wie der Medizintechnik, IT und Industrie 4.0 setzen.

Intention Wissensstadt
Der Bildungscampus nahe der Innenstadt ist eine vielfältige, stetig wachsende Bildungslandschaft. Die Hochschule Heilbronn, die Dualen Hochschule Baden-Württemberg, die German Graduate School of Management and Law (GGS) und die Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) haben das Ziel, lebenslange Bildung für alle zu fördern.

Neben dem Bildungscampus ist das Science Center experimenta für die Wissensstadt Heilbronn ein bedeutender Baustein. Die Lern- und Erlebniswelt macht Naturwissenschaft und Technik spielerisch für Jung und Alt erlebbar. Ab 2019 werden interaktive Exponate, spannende Sonderausstellungen und Experimental-Shows in dem neuen, eindrucksvollen Erweiterungsbau von Sauerbruch Hutton, Berlin, zu entdecken sein.

 
Ein Blick von oben auf die zukünftige ABX-Halle. Vor der ABX-Halle befindet sich das Inzwischenland mit 1700 Pappeln
 

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