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25. Januar 2019
 

Gradierwerk auf der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 als gemeinsamer Beitrag der Salzstädte Bad Rappenau, Bad Wimpfen und Bad Friedrichshall

 

Bad Rappenau, Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen realisieren gemeinsam mit der Bundesgartenschau ein Gradierwerk. Das dreigeteilte Holzgerüst steht im Campuspark inmitten von altem Baumbestand. Fortlaufend rieselt Sole über aufgeschichtetes Schwarzdornreisig und lässt durch Verdunstung salzhaltige Luft entstehen, die beim Einatmen eine gesunde Wirkung entfaltet ähnlich wie Seeluft. Nach der BUGA bleibt der Bau als Dauereinrichtung erhalten.

Das Gradierwerk ist der Beitrag dreier Städte im Landkreis Heilbronn, deren Geschichte mit der Salz- und Soleförderung eng verbunden ist. „Der Beitrag passt sehr gut in den Campuspark mit seiner Leitidee Durchatmen und Bewegung", sagt Oliver Toellner, Leiter Planung und Ausstellungskonzeption bei der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Parallel zum Durchatmen finden während der BUGA regelmäßige Angebote in der Reihe „Sport im Park" statt - von Feldenkrais bis Zumba und Pilates, Kräftigung und Dehnübungen für jedermann. Sie sind Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms mit 5000 Terminen.

Die Idee, das Thema Salz und Sole in einem gemeinsamen Beitrag auf der Bundesgartenschau zu spielen, lag für die drei Städte von Anfang auf der Hand. „Für die Region ist es ein herausragendes Projekt, mit dem wir ein sichtbares Zeichen setzen und einen Anziehungspunkt schaffen, der über die BUGA hinaus wirkt", sagt Bad Friedrichshalls Bürgermeister Timo Frey. Claus Brechter, Bürgermeister von Bad Wimpfen ergänzt: „Mit dem Gradierwerk wollen wir als Gesundheitsstandort auf die Heilwirkung unserer Sole aufmerksam machen und auch den Gesundheitssinn in der Region stärken". Das Gradierwerk bietet eine gute Möglichkeit, dass die Besucher Sole erleben, sie riechen, schmecken und fühlen", sagt Dieter Wohlschlegel, Geschäftsführer der BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH. Bereits seit der Landesgartenschau 2008 in Bad Rappenau ist dort ein Gradierwerk in Betrieb.

Der Beitrag unterstreicht aber auch einmal mehr die Vernetzung und Einbeziehung der Region in die BUGA. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der drei Städte, die damit ihre Verbundenheit mit Heilbronn und der Region ausdrücken", ergänzt Toellner. In direkter Nähe zum Bildungscampus können auch Studenten und Mitarbeiter der Hochschulen den Campuspark zur Erholung nutzen. Zusätzlich wird Salz zum Thema und seine vielfältige Bedeutung auch jungen Menschen bekannt gemacht."

Das Gradierwerk ist in drei unterschiedliche Segmente aufgeteilt, die bis zu drei Meter hoch und bis zu drei Meter lang sind. 600 bis 700 Liter Sole rieseln je Stunde über das Reisig und werden im Kreislauf immer wieder nach oben auf das Gradierwerk gepumpt.

Die Sole stammt aus Bad Rappenau. Der Schwarzdorn stammt von Plantagenkulturen, da er in der freien Natur geschützt ist. Insgesamt sind bis zu 1500 Bund im Gradierwerk geschichtet.

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