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10. Oktober 2016
 

Aufsichtsrat der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 will den Schiffspendelverkehr auf dem Neckar stärken - keine Seilbahn für die BUGA

 

Auf der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 wird keine Seilbahn fahren. Der Auf-sichtsrat lehnte es in seiner Sitzung heute mit großer Mehrheit ab, weitere Unter-suchungen dazu in Auftrag zu geben. Die anfallenden Kosten und der mit einer Seilbahn verbundene massive Eingriff ins Gelände sind die Hauptgründe für diese Entscheidung. „Stattdessen sollen die Qualitäten und Stärken des Geländes weiter herausgearbeitet werden", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Harry Mergel. „Dabei geht es um den Neckar, der für die Bundesgartenschau und die Stadt das Rückgrat bildet". Der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH erteilte der Aufsichtsrat den Auftrag, dieses Rückgrat zu stärken.

Der Neckar spielt schon jetzt eine große Rolle in den Planungen der Bundesgar-tenschau Heilbronn 2019. Zwischen der Bleichinselbrücke im Süden des Gelän-des und dem nördlichen Punkt am Hafenplatz im Wohlgelegen sollen Personen-schiffe fahren. Dieser Schiffspendelverkehr soll nun stärker einbezogen und anstelle einer Seilbahn als Transportmittel eingesetzt werden. Der Neckar und die Einbeziehung seiner Ufer sowie die Entwicklung Heilbronns zur grünen Stadt am Fluss sind zentrale Themen der Bundesgartenschau Heilbronn 2019.

Die Seilbahn war als gemeinsames Projekt der Gartenschaustädte Erfurt (2021) und Mannheim (2023) gedacht. Um sich die Kosten zu teilen, wollten die drei die Bahn nacheinander temporär nutzen. Zuerst sollte sie in Heilbronn fahren, danach in Erfurt und in Mannheim. Auch die Seilbahn hätte die Nord-Süd-Achse des Bun-desgartenschaugeländes bedient.

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