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30. November 2017
 

Strandspielplatz greift Geschichte „Jockeles Floßfahrt“ auf

 

Familien mit Kindern besuchen Bundesgartenschauen gerne. Das bestätigen Befragungen immer wieder. Auf dem 40 Hektar großen Gelände der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 entstehen deshalb gleich mehrere Orte, an denen Kinder aktiv sein und Fantasie entwickeln können. Auf die Spuren einer Neckarfloßfahrt können sie sich am Ufer des Karlssees begeben und dabei beim Klettern, Rutschen und Balancieren ihre Grenzen austesten. Mehrere Spieldecks verbinden sich in mehreren Stufen nacheinander und werden so zu einem am Strand liegenden Spielfloß. Flößerstangen bilden das Tragwerk, Seile sind Verbindungs- und gleichzeitig Spielelemente.

Das Berliner Büro geskes.hack Landschaftsarchitekten hat mit diesem Entwurf die Jury überzeugt. Floße sind eng mit der Geschichte Heilbronns und dem Umbau des Neckars für die Schifffahrt verbunden. „Den Neckar drehen und wenden war das Motto für den Umbau des Flusses und steht heute für die forschende Innovationskraft der Neckarstadt", sagt Kristina Hack zu dieser Arbeit. Inspiriert haben Twains Erzählungen in seinem 1880 erschienenen Buch „Bummel durch Europa". Studenten neckten die Neckarflößer vom Ufer aus und riefen "Jockele sperr, Jockele 's geit an Elleboge, Jockele hau a!", was so viel heißt wie "Jockele brems, sonst gibt es einen Ellenbogen", ein Verklemmen der miteinander vertauten Flöße im Fluss. Auf der Bundesgartenschau wird daraus eine vergnügliche Reise ins Abenteuer für Kinder.

  

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