Stadtquartier Neckarbogen mit Flosshafen und Blick ins Grüne

Ausstellungen

 
 
 

Stadtausstellung - so erleben Sie das neue Quartier Neckarbogen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesgartenschau wurde in Heilbronn neben der großen Gartenausstellung auch ein ganzes Stadtviertel von Grund auf neu entwickelt – mitsamt effizientem Energiekonzept, barrierefreien Wohnungen, einem vielfältigen Nutzungskonzept und umfassender Infrastruktur.

Im Rahmen einer Stadtausstellung ist das neu geschaffene Quartier Neckarbogen auf der BUGA zu besichtigen.

Die Stadtausstellung umfasst 23 fertiggestellte Gebäude östlich des Floßhafens, die bereits heute bewohnt sind. Ihre Innenhöfe sind für das Publikum geöffnet und in den unteren Geschossen der Häuser finden verschiedene Ausstellungen statt.

Ein Wohnkonzept der Zukunft

Heilbronn hat gute Gründe, sich neu zu entwerfen. Sie war eine Industrie- und Arbeiterstadt, geprägt von der Chemie- und Autoindustrie sowie ihren Zulieferern. Hier lassen sich gewaltige Umwälzungen voraussehen. Die Ausstellung zeigt die großen staatlichen und privaten Anstrengungen, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Was diese Konzepte sind, was genau auf der BUGA in den letzten zehn Jahren passiert ist und wie die Stadt der Zukunft aussehen könnte, ist auf 14 Ausstellungsflächen innerhalb der Stadtausstellung zu sehe.

Stadtausstellung auf dem interaktiven Geländeplan anschauen

 
Neckarbogen - vielfältiges Stadtquartier

Besuchen Sie die Stadtausstellung:

 
 

Weitere Informationen zu den Beiträgen der Stadtausstellung finden Sie bei Klick auf die jeweilige Überschrift:

 
Heilbron - Eine Stadt entwirft sich neu

Eine Ausstellung zur Stadtausstellung im Rahmen der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 soll den Planungs- und Projektprozess seit der ersten Kon-zeptstudie 1992/93 deutlich machen. Sie spannt den Bogen zeitlich bis zum Jahr 2018/2019, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner der ersten
23 Gebäude im ersten Bauabschnitt des neuen Stadtquartiers Heilbronn-Neckarbogen einziehen. Die Ausstellung beinhaltet die architektonischen Aspekte des neuen Stadtquartiers Neckarbogen sowie die Bausteine des Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung und des Neubaus der experimenta. Die ersten beiden Kapitel vermitteln allgemeinere Inhalte, sowie die strategischen Veränderungen im Zuge der BUGA. Aufgezeigt wird auch die namhafte Förderung des Landes Baden Württemberg dieser Städtebaulichen Neuord-nungsmaßnahme. Die weiteren Kapitel blicken auf die Wohn- und Geschäftshäuser die auf dem Gelände der BUGA entstanden sind und exemplarisch für gutes Bauen und Stadtentwicklung stehen.

 
Ausstellung: Heilbronn - Eine Stadt entwirft sich neu
 
Ausstellung: Heilbronn - Eine Stadt entwirft sich neu
 
Ausgang von Heilbronn - Eine Stadt entwirft sich neu
Grüne Brücke

Der Klimawandel scheint unausweichlich zu sein. Für die Menschen in den Städten werden die Som-mer immer heißer werden. Grüne Fassaden und Dächer können helfen, die Hitze abzumildern und das Mikroklima in den Straßen zu verbessern. Etwa durch „Living Walls", wie sie an der „Grünen Brücke", dem „Fluchtweg" aus dem Gebäude H3 angebracht sind. An einer vorgehängten Fassade der Brückenkonstruktion wachsen Stauden, Gräser und Gehölze, die vollautomatisch mit Wasser- und Nährstoffen versorgt werden. Die Living Walls absorbieren nicht nur die Sonnenstrahlen, die sonst die Wände aufheizen und von ihnen gespeichert würden, sondern auch Feinstaub, CO2 und Stickoxide. Und weil Pfl anzen beim Wachsen Wasser verdunsten, kühlen sie die Gebäude und sorgen für ein angenehmeres Klima. Zudem benötigen lebende Wände nur wenig Fläche des kostbaren städtischen Bodens.
Living Walls lassen sich an Außen- und an Innenfassaden anbringen und scheinen einen positiven Einfl uss auf die Menschen zu haben.

 
Grüne Brücke
Ausstellung Lichtenstern

Im Stadtquartier Neckarbogen leben und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die Evangelische Stiftung Lichtenstern ist mit einem inklusiven Café, einem Waschsalon, einer Tagesbetreuung und Wohnungen für Menschen mit Behinderung mitten drin und setzt aktiv Impulse für ein gemeinsames Miteinander. In der Ausstellung informiert die Stiftung über das Leben von Menschen mit geistiger Behinderung, erklärt, was Inklusion bedeutet, und zeigt, wie und wo sie Menschen mit Behinderung und deren Familien unterstützt. Außerdem präsentieren sich diakonische Partner aus der Region sowie der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband. Und wer ausdrucksstarke Porträts mag, kommt auch auf seine Kosten.

 
Ausstellung Lichtenstern
Material Labyrinth

Die Ausstellung greift das Symbol des Labyrinths im weltlichen Verständnis auf: Als lustvoller Weg in eine verwirrende und unübersichtliche Zukunft, die leicht auch zu Irrwegen führen kann. Hier konzentrieren wir uns auf Materialien und Arbeitsprozesse, die Bauen und Wohnen sowie Energie-Erzeugung fokussieren. Dargestellt wird, dass zunehmend mehr nachwachsende Rohstoffe an die Stelle von Stahl, Beton und chemische Kunststoffe treten und dass biologische Prozesse für die Gestaltung unserer Umwelt stärker genutzt werden – die Möglichkeit zu Irrwegen eingeschlossen. Die Hochzeit der Erze, Gesteine und fossilen Energien geht zu Ende.
Hier treffen sich die Exponate der eben beschriebenen Entwicklung. Gemeinsam geben sie einen kleinen Einblick in die Leistungen von heute, die verwirrende Welt von Morgen zu gestalten. Damit steht die BUGA in der Tradition aller Expos, ohne ihren Charakter als Gartenschau mit großem Un-terhaltungswert einzubüßen.

 
Materiallabyrinth mit Ausstellungsstücken
 
Ausstellungsstück im Materiallabyrinth
 
Materiallabyrinth - Fassade von aussen
BUGA Lounge/ Stadtmodell

Die BUGA Lounge mit Stadtmodell ist Anlaufpunkt für kleine Gruppen oder einzelne Besucher und gut geeignet für eine kurze Ruhepause. Das Stadtmodell im vorderen Bereich der Lounge zeigt den Neckarbogen und das BUGA-Gelände. Hier können Besucher nachvollziehen, wie sich das neue Quartier am Neckar entwickelt und wie es sich ins Stadtgefüge integriert. Neben dem Stadtmodell und den Informationen zur Stadtentwicklung zeigt die Lounge auch Kunst. Der Kunstverein Heilbronn stellt das Pro-jekt „Pflanzen und Migration" von Silke Wagner vor. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt dieses Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt".

 
Stadtmodell in der BUGA-Lounge
Barrierefrei Wohnen

Der Beitrag Barrierefrei Wohnen des Sozialverbandes VdK zeigt in einer 35 Quadratmeter großen Musterwohnung, wie barrierefreies, technikgestütztes Wohnen künftig aussehen kann. Die Wohnung erhält zunächst nur eine barrierefreie Küche. Die restlichen Räume werden erst nach und nach barrierefrei nachgerüstet. Auf teure Sonderanfertigungen wie eine Fallmeldefunktion im Teppichboden verzichtet der Sozialverband beim Umbau.Diese pragmatische Vorgehensweise zeigt, dass durch den Einsatz unterschiedlicher Geräte und Technologien jede Wohnung auch mit kleineren Maßnahmen – kostengünstig – an veränderte Bedürfnisse angepasst werden kann. Die barrierefreie Musterwohnung ist sowohl für die ältere Generation interessant als auch für Menschen, die durch Unfall, Operation oder aus anderen Gründen in ihrer Bewegung eingeschränkt sind.

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag von 10:00 - 16:00 Uhr

 
Barrierefrei Wohnen
Schaufenster der Baukultur

Erstmals in der Geschichte ist eine Bundesgartenschau gleichermaßen eine Garten- und eine Stadtausstellung. Grund genug für die Architektenkammer, den Bund Deutscher Landschafts- architekten und den Bund Deutscher Architekten in Baden-Württemberg gemeinsam aktuelle Themen des Wohnens, der Landschaftsgestaltung und der Architektur ins „Schaufenster der Bau-kultur" zu stellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Ausstellungen „Hugo-Häring-Landespreis 2018", „Grüne Infrastruktur - von Grau zu Grün" und „Zeitgemäß. Wohnen in Baden-Württemberg". Sie präsentieren ausgezeichnete Bauten, darunter den sanierten Landtag in Stuttgart, sie befassen sich mit der Frage nach den Aufgaben der Kommunen beim Klimawandel, und sie suchen Antworten darauf, wie sich die Wohnwünsche der Menschen auf die Architektur auswirken, etwa Senioren-Wohngemeinschaften oder Single Units. An den sogenannten Architektursonntagen erklären einzelne Gestalter ihre Projekte und er-läutern die jeweilige Ausstellung.

 
Schaufenster der Baukultur
200 Jahre Mobilitätsgeschichte

Kaum eine Erfindung hat die Menschheit so bewegt wie das Zweirad. Wie sich Motor- und Fahrräder im Laufe der Jahrhunderte vom reinen Fortbewegungsmittel über sportliche Rekordfahrzeuge bis hin zum trendigen Freizeitgerät weiterentwickelten, dokumentiert das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm anhand der deutschlandweit größten historischen Sammlung dieser Art.
Jetzt ist die Faszination von 200 Jahren Mobilitätsgeschichte auch auf der BUGA zu erleben. Hier zeigt das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum einen repräsentativen Querschnitt aus einer der größten Zweiradsammlungen des Landes. Entdecken Sie Meilensteine der Technik- und Mobilitätsgeschichte. Erkunden Sie den cleveren Erfindungsgeist, der wichtigste technische Ent-wicklungen hervorgebracht und das Leben der Menschen nachhaltig verändert hat. Erleben Sie eine Zeitreise und entdecken Sie Mobilitätsschätze aus Neckarsulm, der Nachbarstadt der BUGA-Stadt Heilbronn.

 
200 Jahre Mobilitätsgeschichte
 
BUGA-Zwerg Karl in der Ausstellung "200 Jahre Mobilitätsgeschichte"
 
Schwalbe vor der Ausstellung "200 Jahre Mobilitätsgeschichte"
impact.hn society / mobility

Mit der interaktiven Wissens- und Bildungsschau impact.hn society / mobility präsentiert sich die Hochschulwelt Heilbronn-Franken auf der BUGA. In dem durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW geförderten Beitrag BUGA:log erprobt die Hochschule Heilbronn in Kooperation mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH, der Stadt Heilbronn, der Universität Stuttgart und Renz selbstfahrende Transportfahrzeuge im Reallabor. Gemeinsam wird ausgelotet, wie eine moderne Stadtlogistik mit Fokus auf den Menschen zukünftig aussehen kann. Zugestellt werden die Sendungen an die mobile Paketkastenanlage myRENZbox, die speziell für die Bewohner des Neckarbogens installiert wurde. Auf dem Testfeld Autonomes Fahren BW zeigt die Hochschule Heilbronn, wie autonomes Fahren den Verkehr der Zukunft verändert. Im BUGA-Parkhaus Wohlgelegen wird demonstriert, wie fahrerloses Parken bereits heute funktioniert. In den Ausstellungsräumen impact.hn können Interessierte auch selbst den Befehl zum Parken im Miniaturmaßstab geben, in Kolonne fahren und sich im Wettbewerb mit autonomen Fahrzeugen beweisen.

 
impact.hn society/mobility
 
Selbstparkende Autos am Modell erleben
AUDI - Zukunft der Mobilität

Wie könnte die Mobilität der Zukunft aussehen? Wie wirkt sie sich auf Stadtentwicklung und Architektur aus? Und wie beeinflussen neue Mobili-tätskonzepte das künftige Leben in der Stadt und auf dem Land? Audi als größter Arbeitgeber der Region macht die Mobilität der Zukunft auf der BUGA erlebbar. Auf einer eigenen Ausstellungs-fläche zeigt das Unternehmen neue Technologien und Highlights aus seinem Produktportfolio. Besucher können den Audi e-tron in einer VR-Experience erleben oder vor Ort genau unter die Lupe nehmen. Das Unternehmen informiert auf seiner Ausstellungsfläche über Elektromobilität, alternative Antriebe und neue Mobilitätskonzepte wie Audi on demand. Der Premium-Mobilitätsdienst bietet elektrischen Fahrspaß auf Abruf. Eine fl exibel buchbare e-tron Flotte ermöglicht es allen Besuchern der BUGA die Elektromobilität hautnah zu erleben. Und auch für die nötige Energie ist gesorgt. Audi stärkt mit einem mobilen Ladecontainer die Ladeinfrastruktur rund um das BUGA-Gelände.

 
Der AUDI e-tron präsentiert sich in einem Schaukubus
 
h-tron in der Ausstellung "Audi - Zukunft der Mobilität"
impact.hn life / smart tec

Mit der eigens für die BUGA realisierten Wissens- und Bildungsschau impact.hn life / smart tec ma-chen die Hochschulen der Region Forschungsfelder und Zukunftstrends erlebbar. Mit ihrer Schau wollen die Hochschulen der Region „Impact" als ein wichtiges Leitmotiv der modernen Wissensge-sellschaft für die Besucher sichtbar und spürbar machen. Von Ausbildung und Qualifi kation über Forschung, Entwicklung und Innovation bis hin zu den Themen Startup und Entrepreneurship – in all ihren Aufgabengebieten realisieren die Hochschulen „Impact". Ziel der Ausstellung ist es demnach zu zeigen, wie die Hochschulwelt Heilbronn-Franken wichtige Beiträge zu nachhaltigem Wachstum und Beschäftigung leistet, die Wissensbasis stetig vergrößert und in den Dialog mit der Gesellschaft tritt. BUGA-Besucher können unter anderem erfahren, wie industrielle Produktionsprozesse von morgen aussehen und welche tiefgreifende Rolle die Digitalisierung bereits jetzt für die Industrie 4.0 und unseren Alltag spielt.

 
Ausstellung "impact.hn life/smart tec"
Bauen und Leben mit Holz

Die Ausstellung führt die Besucher in das Thema Bauen & Leben mit Holz ein. Am Beispiel von Skaio, Deutschlands höchstem Holzhaus, gelingt das besonders anschaulich und eindrucksvoll. Das Gebäude ist als Hybridkonstruktion geplant und wurde von der Stadtsiedlung Heilbronn, offizieller Partner der BUGA, gebaut. Nur Sockelbau, Keller und Treppenhaus sind aus Stahlbeton errichtet, ansonsten ist Holz der überwiegende Werkstoff für die Konstruktion des Hauses, das mit zehn Ge-schossen Platz für 60 Wohneinheiten bietet. Mit der Ausstellung zeigt die Stadtsiedlung Heilbronn, wie Holz als nachhaltiger und ökologischer Baustoff im mehrgeschossigen Wohnungsbau eingesetzt wird, wie es sich positiv auf die Qualität der Raumluft auswirkt und wie der Brandschutz gewährleistet wird. Darüber hinaus erfahren Besucher Wissenswertes über das städtebauliche Konzept der Stadtausstellung und die Einbindung des Holzhauses in den Entwicklungsprozess des neuen Stadtquartiers am Neckarbogen. Skaio wird gefördert durch das Land Baden-Württemberg und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 
Deutschlands höchstes Holzhochaus auf der BUGA Heilbronn 2019
 

Wie es nach der BUGA weitergeht

Rund um den Floßhafen steht bereits der erste Teil des nachhaltigen Stadtviertels, das trotz der zentrumsnahen und grünen Lage kein Luxusquartier ist. Ab 2020 folgt der zweite Bauabschnitt des Neckarbogens. Wie beim Bau des Modellquartiers sind die ersten Schritte die Vergabe der Grundstücke und die Auswahl der Bau-Konzepte.

Ziel ist, das gesamte Viertel bis zum Jahr 2027 fertig zu stellen, bis 2040 vollständig mit Leben zu füllen und eine Infrastruktur mit Geschäften, Arztpraxen, Schulen und Kitas zu schaffen. Etwa 3500 Menschen sollen dann hier leben und über 1000 von ihnen auch dort arbeiten.

Ausblick auf das Jahr 2030

 
Das Stadtquartier Neckarbogen wächst in der Zukunft
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