Die Stadtausstellung in Kürze

 
 
 
 
 
 
 

Die Stadtausstellung in Kürze

Heilbronn entwickelt ein neues Stadtviertel auf einer brachliegenden, innenstadtnahen Fläche - mit Hilfe der Bundesgartenschau Heilbronn 2019, als leistungsstarkem Motor und Impulsgeber. Auf der ehemaligen Güterumschlagsfläche zwischen Neckar und Eisenbahn legte die BUGA den Grundstein für das "Stadtquartier Neckarbogen". Sie entwickelte die grüne Infrastruktur sowie alle unterirdischen Anlagen für eine lebenswerte und abwechslungsreiche Stadtlandschaft für letztlich ca. 3.500 Menschen und 1.000 Arbeitsplätze und steuerte den ersten Bauabschnitt für ca. 800 Bewohner und 150 Arbeitsplätze. Die Häuser werden bereits während des BUGA-Sommers bewohnt – das „Leben in der Ausstellung" ist erstmalig in der fast 70-jährigen Geschichte der Bundesgartenschauen. Durch die Verlegung einer vielbefahrenen Bundesstraße, weg vom Wasserlauf des Neckars und den ehemaligen Hafenbecken, konnte Heilbronn die landschaftlichen Reize des Ortes für das neue Wohnareal wiedergewinnen.
Angestrebt wird ein lebendiges Quartier mit sozialer und funktionaler Mischung für eine Großstadt des 21. Jahrhunderts. Die Auswahl der Investoren und Architekten für die 22 fertiggestellten Häuser erfolgte nicht nach Höchstpreis, sondern in Konzeptvergabe. Im Gleichklang von Nutzung, Architektur und technischer Innovation wurde an Bauherren vergeben, deren Konzept überzeugte. So sicherte die Stadt z.B. sozialen Wohnungsbau, Gewerbe im Erdgeschoss, modular veränderbare Wohnungen und innovative Baustoffe ebenso wie eine zukunftsweisende Mobilität der Bewohner.
Die Innenhöfe sind für das Publikum geöffnet und in den unteren Geschossen der Häuser finden verschiedene Ausstellungen statt.

Lageplan der Stadtausstellung

Hier finden Sie den Link zum interaktiven  Lageplan der Stadtausstellung

 
Visualisierung Lageplan
 

H1

Grün, modern, urban - Ein Mehrgenerationenhaus für alle Lebensphasen

 
Die Visualisierung zeigt das Mehrgenerationenhaus auf H1
 

H2

Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, barrierefrei mit Dachterrassen und Energiestandard KfW.Effizienzhaus 55.

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude von H2.
 

H3

Innovativer Ifrarleichtbeton und Vertikalgrün

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf H3.
 

H4

18 Wohnungen in hoher Qualität mit Fernwärme und Blockheizkraftwerk mit Solarthermie

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf H4.
 

H5

15 Mietwohnungen zwischen 35 und 100 qm² mit einer Community Dachterrasse für alle

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf H5.
 

H6

Das innovative Kinderhaus der Zukunft für bis zu 90 Kinder bis 6 Jahren.

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf H6.
 

H Hof

Muschelkalk-Polygonalplatten zaubern überraschende Licht- und Schattenspiele

 
Der Plan zeigt den Hof H.
 

I1

Außergewöhnliche Fassadenstruktur, kleine Gärten in den umlaufende Balkonzwischenzonen

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude I1.
 

I2

Das Haus der Inklusion mit Betreuungsangeboten, Radwerkstadt und vielem mehr.

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude I2.
 

I3

18 Boardinghaus-Appartments mit Aussichtsterrasse

 
Die Visualisierung zeigt das u.a. Gebäude auf I3.
 

I4

Ein hochmodernes Hybridhaus u.a. mit einer Außenfassade aus transluzentem Polycarbonat und Dachgarten

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf I4.
 

I5

Tagesförderstätte mit Gruppenräumen, Speisesaal uvm. Auch für Veranstaltungen vorgesehen

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf I5.
 

I6

Aktiv-Plus-Haus in Hybridbauweise mit Gemeinschaftsraum inklusive Teeküche

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf I6.
 

I7

Schindelholzfassade mit Holz-Hybrid Bauweise

 

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf I7.
 

I Hof

Sonnenschirme, Patchwork-Beete, Apfelbäume und "Kinder-Gardening"

 
Der Plan zeigt eine Ansicht des Hofes I.
 

J1

Das derzeit höchste Holzhochhaus Deutschlands, 60 Ein- bis Zweizimmerwohnungen zur Miete

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J1.
 

J2

Städtisches Wohnen für alle Generationen mit Ein- bis 4,5 Zimmer-Wohnungen und Dachterrassen

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J2.
 

J3A

1,5 Zimmerwohnungen für Studenten bis Drei-Zimmerwohnungen, Solarthermie und Holzfassade

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J3A
 

J3B

Barrierefreie Wohnungen für alle Ansprüche, vom Studenten bis zur Familie

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J3B.
 

J4

Wohnen und Arbeiten in gefördertem Wohnraum und ökologischer mineralischer Dämmung

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J4.
 

J5

Kompaktes studentisches Wohnen mit einer Lounge, Cafebereich direkt am Floßhafen

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J5.
 

J6

Mietwohnungen mit viel Platz für Familien im gesunden Holz-Hybridhaus

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J6.
 

J7

Mehrgenerationenhaus mit 13 Wohneinheiten und Dachgarten

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J7
 

J8

"Heilbronn Urban Gardening" aus Holz und Beton und großem Dachgarten

 
Die Visualisierung zeigt das Gebäude auf J8.
 

J Hof

Sitz- und Spielmöglichkeiten unter dem japanisch Kuchenbaum

 
Der Plan zeigt den Hof J
 
Die Visualisierung zeigt das Stadtquatier Hafenpark. Im Hintergrund sieht man die Stadt Heilbronn.
 
 

Ein Garten lebt von seiner Vielseitigkeit. Nichts anders gilt für städtisches Miteinander. Wenn sich verschiedene Lebensstile und -formen gegenseitig befruchten, kann gesunde Gemeinschaft gedeihen. Das Stadtquartier Neckarbogen entsteht auf diesem Gedanken. So, wie jedes der 23 Gebäude in seiner Architektur einzigartig ist, so sollen ihre Nutzung und ihre Bewohner bunt gemischt sein. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sind zur Miete.

Die Erdgeschossflächen sind zum Teil gewerblicher Nutzung vorbehalten. Während der Bundesgartenschau werden sie zu Ausstellungsorten, die innovative Materialien von morgen präsentieren, die Ressource Müll thematisieren oder über barrierefreies Wohnen informieren. Die Audi AG plant gemeinsam mit den BUGA-Verantwortlichen im Rahmen der Partnerschaft Maßnahmen, die das Engagement des Unternehmens für Mobilität in der Stadt der Zukunft unterstreicht. Die Heilbronner Hochschulen veranschaulichen als Gemeinschaftsprojekt, wie Digitalisierung unsere künftigen Lebenswelten durchdringen wird, und visualisieren das Gezeigte auf besonders publikumswirksame Weise.

Holz ist der meist verwendete Baustoff in der Stadtausstellung und unterstreicht damit den Anspruch an nachhaltiges Bauen. Mit dem höchsten in Bau befindlichen Holzhaus Deutschlands setzt die Stadtausstellung außerdem Superlative. Eigentums- und zum Teil geförderter Wohnbau, Studentenunterkünfte und ein Boardinghaus, generationenübergreifendes Wohnen und Inklusionswohnen, Raum für Familien und Kinder, Büros und Gastronomie – die Vielfältigkeit macht eine gesunde soziale Mischung aus. Es versteht sich von selbst, dass neueste Technik, innovative Materialien und regenerative Energie zum Einsatz kommen.

Während der Bundesgartenschau werden auch Hotel­übernachtungen in der Stadtausstellung angeboten. Logieren in einem ungewöhnlichen Umfeld, Sonnenaufgang oder –untergang genießen, wenn das Gelände noch menschenleer und still ist.